Praktische Tipps und fundiertes Wissen rund um Hundeernährung, Pflege und Gesundheit – von uns für dich und deinen Vierbeiner.
Was im Napf landet, beeinflusst das Wohlbefinden deines Hundes jeden Tag aufs Neue. Eine artgerechte, ausgewogene Ernährung ist der Grundstein für ein langes, vitales Hundeleben.
Dabei kommt es nicht auf die schiere Menge an Zutaten an, sondern auf deren bewusste Auswahl, Qualität und Verarbeitung. Gerade Hunde mit empfindlichem Magen oder Futtermittelunverträglichkeiten profitieren von einer reduzierten, klar zusammengesetzten Rezeptur mit einer einzigen tierischen Proteinquelle – dem sogenannten Monoprotein-Konzept.
Hochwertige Proteine, gesunde Fette, komplexe Kohlenhydrate und wichtige Mikronährstoffe sollten im richtigen Verhältnis stehen. Ergänzt durch sorgfältig abgestimmte Vitamine und Mineralstoffe entsteht so ein Futter, das nicht nur satt macht, sondern den gesamten Organismus deines Hundes unterstützt.
Wasser ist der wichtigste, aber oft übersehene Nährstoff in der Hundeernährung. Dein Hund besteht zu rund 60–70 % aus Wasser – es reguliert die Körpertemperatur, transportiert Nährstoffe, unterstützt die Verdauung und scheidet Abfallstoffe aus.
Ein ausgewachsener Hund benötigt täglich etwa 40–60 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. An warmen Tagen, bei viel Bewegung oder bei Trockenfutter-Fütterung kann der Bedarf deutlich steigen. Achte darauf, dass immer frisches Wasser bereitsteht und wechsle es regelmäßig.
Eine leichte Dehydrierung kann deinen Hund bereits müde und antriebslos machen. Anzeichen dafür sind trockene Schleimhäute, eingefallene Augen oder eine langsam zurückgehende Hautfalte im Nacken. Biete deinem Hund das Wasser am besten in einem Edelstahl- oder Keramiknapf an – diese sind hygienischer als Plastik.
Regelmäßige Fellpflege ist weit mehr als eine kosmetische Angelegenheit – sie fördert die Durchblutung der Haut, entfernt lose Haare und Schmutz und gibt dir die Möglichkeit, deinen Hund auf Veränderungen wie Hautirritationen, Parasiten oder Knoten abzutasten.
Die Häufigkeit der Fellpflege hängt vom Felltyp ab: Kurzhaarige Hunde benötigen meist nur einen wöchentlichen Pflegetermin, während langhaarige oder lockige Rassen täglich gebürstet werden sollten, um Verfilzungen zu vermeiden. Nutze dafür die passende Bürste – eine Unterwollbürste für dichtes Fell, einen Kamm für langes Fell.
Baden solltest du deinen Hund nur bei Bedarf und mit einem milden, speziell für Hunde entwickelten Shampoo. Zu häufiges Baden entzieht der Haut ihre natürlichen Öle und kann zu Juckreiz und Schuppen führen. Nach dem Spaziergang reicht es meist aus, die Pfoten mit lauwarmem Wasser zu reinigen.
Hunde sind von Natur aus aktive Tiere und brauchen täglich Bewegung – nicht nur für die körperliche Fitness, sondern auch für die geistige Auslastung. Ausreichende Bewegung beugt Übergewicht vor, kräftigt Muskeln und Gelenke und fördert ein stabiles Herz-Kreislauf-System.
Die Dauer und Intensität sollte zu Rasse, Alter und Gesundheitszustand deines Hundes passen. Ein junger, aktiver Hund braucht mehr Bewegung als ein Senior. Grundsätzlich gilt: 2–3 Spaziergänge täglich mit insgesamt mindestens 60–90 Minuten sind ein guter Richtwert.
Neben klassischen Spaziergängen fördern Such- und Schnüffelspiele die geistige Auslastung – das ersetzt manchmal sogar einen zusätzlichen Spaziergang. Auch Apportierspiele, leichte Agility-Übungen oder gemeinsames Joggen machen vielen Hunden Spaß und stärken die Bindung zwischen Mensch und Tier.
Hunde schlafen im Durchschnitt 12–14 Stunden pro Tag – Welpen und Senioren sogar bis zu 18 Stunden. Diese Ruhephasen sind entscheidend: Während des Schlafs verarbeitet das Gehirn Erlebtes, das Immunsystem regeneriert sich und der Körper repariert Zellen und Gewebe.
Ein fester, ruhiger Schlafplatz, an dem dein Hund ungestört ruhen kann, ist essenziell. Ideal ist ein orthopädisches Hundebett, das die Gelenke entlastet, an einem zugfreien Ort mit Blick auf das Geschehen – so fühlt sich dein Hund sicher und geborgen.
Respektiere die Ruhephasen deines Hundes und wecke ihn nicht unnötig. Ein ausgeruhter Hund ist ausgeglichener, lernt besser und zeigt weniger Verhaltensprobleme. Gerade in Haushalten mit Kindern ist es wichtig, klare Regeln zu etablieren: Wenn der Hund in seinem Bett liegt, hat er Ruhe.
Das Wohlbefinden deines Hundes setzt sich aus vielen Bausteinen zusammen: hochwertige, artgerechte Ernährung, ausreichend frisches Wasser, regelmäßige Pflege, tägliche Bewegung und genügend Ruhephasen. Jeder dieser Aspekte spielt eine wichtige Rolle für ein langes, gesundes Hundeleben.
Mit Walderra Sensitive Pferd haben wir einen wichtigen dieser Bausteine geschaffen: Ein Futter, das speziell auf die Bedürfnisse sensibler Hunde abgestimmt ist – mit bewusst ausgewählten Zutaten, ohne Kompromisse bei der Qualität.
Und jetzt bist du dran: Schenk deinem Hund die Aufmerksamkeit, Pflege und Bewegung, die er verdient. Denn das größte Geschenk, das du ihm machen kannst, ist ein gesundes und glückliches Leben.
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